Herzlich Willkommen auf der Homepage der Müdener Karnevalsvereine

Hier finden Sie alles Wissenswerte rund um den Müdener Karneval

Die Müdener Karnevalsvereine sind ein Zusammenschluss der nachfolgenden Ortsvereine:

    Freiwillige Feuerwehr
   Junggesellenverein
   Möhnenverein
   Sportverein

Die MKV werden seit Bestehen unter dem Vorsitz von Bert Schommer geführt der auch Sitzungspräsident im Müdener Karneval ist.

Aktuelle Nachrichten und Informationen finden Sie auf den Seiten Nachrichten und Termine. Schauen Sie einfach mal rein

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MKV brennen Feuerwerk der guten Laune ab

Dass in Müden die Saalfastnacht ein Renner ist konnte man am Wochenende sehen. Fast siebenhundert Narren ließen sich das Spektakel bei den beiden Kappensitzungen nicht entgehen. Selbst ein aus dem Emsland angereister Mann sagte nach der Sitzung: „Von den Vorträgen habe ich zwar nur die Hälfte verstanden, Platt ist halt für mich schwierig, aber so was tolles habe ich noch nicht gesehen.“ Pünktlich um 20.11 Uhr eröffnete Sitzungspräsident Bert Schommer, begleitetet vom Elferrat, die Sitzungen und nach der Begrüßung der Ehrengäste spielte die Band „Blue Diamonds“ den Einzugsmarsch für Prinz Ralf I. (Ralf Kneip) mit Singgefühl und Farbenspiel. Mit den Funken und seinem Gefolge mit Wolle (Wolfgang Müller), Regent der Kastorhöhle und Ralli (Ralf Jung), Kamellegraf vom Centralpark wurde er mit stehenden Ovationen empfangen.

 

 

Prinz Ralf, ein langjähriger Karnevalist, der sein Büttendebut bereits 1988 feierte, begrüßte das närrische Publikum mit seiner pointierten und witzigen Prinzenrede und vergaß auch nicht sich bei den vielen Helfern vor, auf und hinter der Bühne zu bedanken. Auch zum 25-jährigen Jubiläum des Sitzungspräsidenten hatte er einen persönlichen Orden bereit. Nach dem Prinzenlied, unterstützt vom ganzen Saal, hielt die nächste Tollität Einzug.

 

Kinderprinzessin Lizzy (Elisabeth Dehen) vom Funkenberg und Hofdame Katja (Katja Jischke) vom Wingertsberg, begleitet von den kleinen Funken, hatte bei ihrer Rede die Lacher auf ihrer Seite, als sie erklärte, dass ihr Elternhaus sich zum Prinzessinenhaus gewandelt habe, da ihre Schwester zur Moselweinprinzessin gewählt worden sei.

 

 

 

Der sich anschließende Tanz der kleinen Garde, eingeübt von Jenny Schneider und Heba Helal, war ein Augenschmaus. Exakt und mit viel Freude präsentierten sie ein flottes Marschpotpourri, der mit einer Zugabe und der ersten Rakete des Abends gekrönt wurde. 


 

 

Weiter ging es mit dem ersten gesprochenen Vortrag. Achim Dehen und Sven Waldecker, zwei Urgesteine der Müdener Fastnacht, berichteten über ihre Erlebnisse im Laufe des Jahres. Hierbei nahmen sie sich ganz gehörig selbst auf die Schippe.


 

Als Dank für ihre unermüdliche Arbeit für die Müdener Karnevalsvereine und die Fastnacht wurde Sven Waldecker und Andreas Ibald der Presseorden der Rhein-Zeitung verliehen.

  

 

Die Funkengarde, eingeübt von Jessica Schommer und Louisa Klasen, konnte beweisen, das Gardetänze nicht nur aus Märschen bestehen müssen. Mit einen flott aufbereiten Liedmedley, gespickt mit schwierigen Tanzschritten und atemberaubenden Hebefiguren, brachten sie die Halle zum Kochen.


 

Im folgenden Vortrag wurde eine Abwandlung einer bekannten Fernsehshow als „Wer wird Müdenär“ präsentiert. Der erste Kandidat, ein ortsbekannter Spanier, begnügte sich mit der Gewinnstufe „Gastarbeiter“, der zweite kniff, da er befürchtete nur die Gewinnstufe „Kerer“ erreichen zu können.

 


 

Der dritte und vierte Kandidat, OB Josef Thönnes und Sitzungspräsident Bert Schommer wählten die Risikovariante. Nur mit Mühe konnten sie die Gewinnstufe „Prinz“ bzw. „Ortsbürgermeister“ erreichen. Ob diese Gewinnstufen auch tatsächlich umgesetzt werden, erfahren Sie sicher aus der Rhein-Zeitung. Ein Vortrag, der neben der souveränen Darstellung von Günter Jauch durch Dennis Marx auch von der Sprachimitation der Kandidaten durch Jochen Möntenich einen Höhepunkt des Abends darstellte.

 

Harald Kron glossierte anschließend als Zugführer witzige Begebenheiten bei den Halten in verschiedenen Orten. Natürlich kam auch hier die Gemeindepolitik nicht zu kurz.



Nach einer kurzen Pause berichtete Achim Jischke, der als Vertretung für den durch die „Prinzenrolle“ verhinderten Malermeister Ralf Kneip, dessen Arbeit erledigen musste, über die Schwierigkeiten als nicht immer pünktlicher Handwerker.


 

„No Limits“ hatten sich dieses Jahr dem Thema „Piraten“ gewidmet und Jenny Schneider und Heba Helal mit der Truppe, gegründet und unterstützt vom Sportverein, einen rassigen Tanz einstudiert. Zu einer guten Musikauswahl wirbelten Piraten und Piratenbräute über die Bühne. Das Publikum war von der Darbietung so begeistert, dass es frenetischen Beifall spendete und die Gruppe nicht ohne Zugabe von der Bühne ließ.


 

Vier Theaterspieler (Beatrix Machwirth, Verena Michels, Martina Kron und Andreas Emmerich) trafen sich in der Müdener „Neustadt“ und tauschten, natürlich unter dem Siegel der Verschwiegenheit, den neuesten Tratsch und Klatsch aus. Ein herrlicher Klamauk von echten Bühnenprofis.


 

Der Vorstand des Möhnenverein war die nächste Gruppe im närrischen Reigen. Sie machten, verkleidet als Opas, einen Ausflug mit den Enkeln. Nach dem Tanz zu der bekannten Melodie „Babysitter-Boogie“ nutzten die Möhnen die Gelegenheit und luden Prinz, Elferrat und das gesamte Publikum zur Mittwoch-vor-Schwerdonnerstag-Sitzung ein.


 

Die Tanzgruppe der Feuerwehr kam in diesem Jahr etwas gemächlicher auf die Bühne. Verkleidet als alte Männer hatten sie Mühe die Stufen zur „hohen“ Bühne zu bewältigen. Doch als das Lied „Man müsste noch mal 20 sein“ erklang wurden Jugendgefühle wach und in altbekannter Manier legten die Feuerwehrleute eine flotte Sohle aufs Parkett. Bei manchen halsbrecherischen „Luftnummern“ stockte der Atem der Besucher. Die 14 topfitten „Alten“ benötigten die Bühne sowohl von der Breite als auch von der Höhe. Es war wieder ein gelungener Beitrag der von Jenny Schneider, Jana Müller und Jenny Thönnes trainierten „Männerhorde“ (Zitat).


 

Den Abschluss des Programms bildete, wie gewohnt, die Chorgemeinschaft Müden. Viele bekannte Lieder hatten sie mit Bezug auf das Prinzengespann umgedichtet und es gelang den „Malermeistern“ die ganze Halle zu einem großen Chor zu vereinigen, der den Aktiven beim großen Finale noch einmal mit einem herzlichen Applaus für den schönen Abend dankte.


 

Wir danken Erich Möntenich für die Erstellung des Berichts.

 

Impressionen vom Finale:

 


 Goldregen

Prinz Ralf genießt das Bad in der Menge

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Das weitere Fastnachtsprogramm 2017

alle bekannten Veranstaltungstermine für 2017 sind Online

Unter dem Reiter Termine haben wir alle bisher bekannten Veranstaltungen des Jahres 2017 für die Ortsgemeinde Müden zusammengestellt. Berücksichtigen Sie bitte die Termine, soweit möglich, bei ihren persönlichen Planungen.

Aufgrund der großen Kartennachfrage in den letzten beiden Jahren haben sich die Müdener Karnevalsvereine dazu entschieden in 2017 zwei Veranstaltungen durchzuführen. Im letzten Jahr hatten rund 80 Personen aufgrund der behördlichen Beschränkungen der Hallenkapazität keinen Platz mehr gefunden. Deshalb wird es am 17.und 18. Februar zwei identische Veranstaltungen in der Bungerthalle geben. Über die Termine zur Bestellung von Karten über die Tickethotline werden wir gesondert informieren.

Grietschesball war wieder ein voller Erfolg

Wer in die Halle trat, war zunächst überrascht von der Dekoration. Die Bühne war mit Strohballen, Utensilien aus dem Wingert und einer riesigen Weinflasche sehr schön aufgemacht. Von der Bühnenrückwand glänzte die schöne Müdener Ortsansicht von einem Banner. Die Halle selbst war mit Stehtischen und teilweiser Bestuhlung, einem Weinbrunnen und einem Bierzelt herbstlich geschmückt.
Bert Schommer begrüßte die anwesenden Gäste und ging kurz auf die Geschichte des Grietschesballs ein. Für die Erntehelferinnen, die „Grietscha“, die von der Eifel und vom Hunsrück zur Traubenlese nach Müden kamen, fand bis 1978 immer der besagte Ball statt. Vor zwei Jahren lebte diese Tradition wieder auf, mit der Besonderheit, dass auch ein Prinz inthronisiert wurde. Um 20.11 Uhr war es dann so weit. Das Müdener närrische Komitee marschierte ein. Schommer begrüßte die Gäste mit einem karnevalistischen Helau und freute sich auch über die vielen Ex-Prinzen unter den anwesenden Gästen. Nach dem Aufruf „Erhebet euch von euren Plätzen“ marschierten die neuen Tollitäten mit der großen Funkengarde unter dem Jubel der Zuschauer ein. Es folgte die Vorstellung von Prinz Ralf I. (Ralf Kneip) mit Singgefühl und Farbenspiel, Wolle (Wolfgang Müller) – Regent der St. Castorhöhle und Ralli (Ralf Jung) – Kamellegraf vom Central Park und die Übergabe der offiziellen Prinzenorden. Danach trat Ex-Prinz Harald I. (Harald „HK“ Kron) in die Mitte und übergab mit einem lachenden und einem weinenden Auge das Prinzenzepter an seinen Nachfolger. Den Gemeindeschlüssel und die (nicht ganz) leere Gemeindekasse überreichte der Ortsbürgermeister Franz-Josef Thönnes. Nach der Übergabe aller äußeren Zeichen der närrischen Macht, trat nun Prinz Ralf in die Bütt und richtete seine ersten Worte an das närrische Volk.
Zu den ersten Gratulanten gehörte die Müdener Kinderprinzessin Lizzy I. mit ihrer Hofdame Katja, die gemeinsam mit der kleinen Funkengarde einmarschierte. Im Anschluss präsentierte das Prinzengespann sein eigenes Fasennachtslied, gefolgt von einer Polonaise und dem offiziellen Eröffnungstanz des Prinzen. Die so erzeugte Stimmung begeisterte das Publikum. Musikalisch ging es dann mit den Miera Bunne weiter. Das Prinzengespann der Session 1992/93 (Prinz Peter vom runden Leder mit Pagen Henry und Wellem) präsentierten ein neues Fasennachtslied für den Prinzen. Danach folgten einige ihrer Miera Fasennachtsklassiker mit Titeln wie „Die Zäit von da Grietscha“ oder „Mia honn die schienste Mädscha“, die die Anwesenden zum Mitsingen animierten. Den weiteren Abend gestaltete dann die bestens aufgelegte Müdener Band Blue Diamonds. Es wurde bis in den frühen Morgen getanzt, gesungen, getrunken und gelacht. Die ganze Veranstaltung der Müdener Karnevalsvereine war mal wieder ein voller Erfolg.
Und hier abschließend noch ein Hinweis: Die Müdener Karnevalsvereine weisen jetzt schon darauf hin, dass im nächsten Jahr zwei Kappensitzungen stattfinden, da in den letzten Jahren die Nachfrage immer größer geworden ist und nicht jeder eine Karte für die Sitzung bekommen konnte. Die beiden Sitzungen finden am Freitag, 17. Februar, und am Samstag, 18. Februar statt.